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PRINTWERBUNG ONLINEWERBUNG
Die Diskussion um die Bedeutung des ehemals neuen Kanals “Online” ist mittlerweile über 10 Jahre alt. Zum Glück. Schwirrten anfänglich Weissagungen biblischen Ausmaßes durch den noch leeren, von Unwissenheit geprägten Medienraum (”Print stirbt aus”) und beeilten sich sogleich fast sämtliche Chefredakteure dieses in erstaunlich unreflektierten Kommentierungen, auch bei den unpassendsten Gelegenheiten, hinaus zu trompeten - man will ja schließlich dazugehören - so kennen wir heute viele Fakten, die uns einen realistischen Blick auf beide Gattungen erlauben. Wir wissen heute, “online” ist nicht für jede Kommunikationsaufgabe die “Eierlegende Wollmilchsau”. Schon länger wissen wir, dass auch PRINT längst nicht jedes Kommunikationsproblem lösen kann. Was lange Zeit unter dem Mantel eines “Kanals” diskutiert wurde, ist aus einer anderen Perspektive, die Frage nach dem Nutzwert  für den Leser/User der jeweiligen Angebote. Dieser entscheidet am Ende über Intensität der Angebotsnutzung - unabhängig ob dieses Angebot auf Papier gedruckt oder elektronisch bereitgestellt wird. Dieses ist keine neue Erkenntnis, dass war schon immer so - nur wurde es in der zunehmend ideologisch geführten Diskussion schlicht ausgeblendet. Vor diesem Hintergrund lassen sich Erfolge und Misserfolge (Auflagen, Reichweiten) gut erklären. Je besser journalistische Inhalte Erwartungshaltungen treffen, umso stabiler wird sich die Medienmarke entwickeln - sowohl auf dem Papier als auch im Netz. Für uns gilt, dass die hochwertigen und anspruchsvollen Inhalte unseres Portfolios zu einer intensiven Nutzung der Medien führt. Dieses bedeutet aufgrund der längeren Verweildauer in solchen Umfeldern und des häufigeren “Zur-Hand-Nehmens” eine besonders hohe Qualität des Einzelkontaktes. Dieses gilt im Besonderen für Print, eingeschränkt aber auch für “online”. Interessant auch der Blick auf den sogenannten Exklusivleser, zeigt er doch, wie mit geschickter Kombination eine möglichst hohe Nettoreichweite aufgebaut werden kann. So gilt z.B. für DIE ZEIT:HAMBURG, dass lediglich 10 % der ZEIT-ONLINE-Nutzer auch die gedruckte ZEIT:Hamburg-Ausgabe lesen. Durch Kombination beider Kanäle erhöht sich so die Reichweite in der, über die Medienmarke DIE ZEIT qualifizierten, Zielgruppe. Eine wichtige Beobachtung hinsichtlich des Nutzungsorts des jeweiligen Mediums darf bei Planungsüberlegungen nicht übersehen werden: “Online” (und hier besonders “mobile”) ist immer stärker “Alltagskanal”. So wird der Nutzwert “schnelle Information, überall erhältlich” durch kein anderes Medium besser bedient. Hochwertige Printumfelder werden immer stärker im privaten Raum genutzt - hier wird sich bewusst Zeit für die Lektüre genommen, Ablenkung durch TV o.ä. findet nicht statt. Diese bewusste Mediennutzung hat unmittelbar Auswirkung auf eine besonders hochwertige Qualität des Einzelkontaktes. Der Wirkungszusammenhang zwischen hochwertigen journalistischen Inhalten und Kontaktqualtiät ist erwiesen und hat nichts mit einem Kanal zu tun. Der Fokus der Überlegung muss auf dem gewünschten Kommunikationsziel liegen – erst dann lassen sich Kanäle entsprechend ihrer speziellen Eignung auswählen. Bei diesem Prozess unterstützt das Team vom MedienQuartier Hamburg Sie gerne!
Medienberatung Jörn Schmieding-Dieck                     Tel.: 040 - 609 441 401 / info@mqhh.de                                                      Impressum / Datenschutzerklärung